Doppel:halb schafft Raum zur produktiven Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft, ohne eine Entscheidung für eine der beiden „Seiten“ zu fordern. Wir sind der Meinung, dass auch ambivalente (Zugehörigkeits-)Gefühle akzeptiert und thematisiert werden können sollen. Im Vordergrund stehen Möglichkeiten zum Austausch, gerne auch über das Gefühl des „Zwischen-den-Stühlen-Sitzens“. Wenn das gewünscht wird, unterstützen wir auch dabei herauszufinden, welche Form und wie viel Kontakt zu jüdischer Religion bzw. Kultur erwünscht und realisierbar ist.

Durch Informationen, Kontakte und Austausch können die Isolation, die Ausgrenzungserfahrung, sowie die Nichtzugehörigkeitserfahrung, die Menschen mit einem teiljüdischen Hintergrund oftmals erfahren, aufgelöst werden Gleichzeitig – und das soll auch der Name doppel:halb ausdrücken - ,öchten wir die Augen öffnen für den fruchtbaren Aspekt der „zwei Seiten“ und die besonderen Möglichkeiten und Perspektiven, die diese Herkunft bietet, positiv thematisiert werden.